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Verisign hat das Domain Name System Security Extension (DNSSEC) Interoperability Lab eingerichtet, um Anbietern und anderen Mitgliedern der IT-Community die Möglichkeit zu geben, die Kompatibilität der Komponenten ihrer Internet- und Unternehmensinfrastruktur mit DNSSEC zu testen. Das Labor befindet sich in Dulles, Virginia, und ist eine eigenständige Umgebung mit einer Suite aus über 8.000 Testfällen. Die Tests bewerten Systeme, die eine Reihe von DNS-Abfragen und -Antworten mit und ohne DNSSEC verwenden. Das Labor führt keine Leistungs- oder Belastungstests durch und zertifiziert keine Lösungen für die Interoperabilität mit DNSSEC.
Das Interoperability Lab bietet einen schnellen, aber umfassenden Überblick darüber, wie sich Ihre Geräte in einer DNSSEC-fähigen Umgebung verhalten. Die Tests sind für interessierte Mitglieder der Internet-Community kostenlos.
Über diesen Test können Hardware- und Software-Entwickler feststellen, ob DNSSEC Auswirkungen auf die von ihnen angebotenen Geräte und Lösungen hat, und wie diese Auswirkungen aussehen. Registrare und ISPs können über das Labor bestimmen, wie sich ihre vorhandenen Infrastrukturkomponenten in einer DNSSEC-fähigen Umgebung verhalten. So ist die IT-Community besser für die erfolgreiche Implementierung von DNSSEC ausgestattet.

Da DNSSEC-Pakete größer als gewöhnliche DNS-Pakete sein und zusätzliche kryptografische Informationen (wie öffentliche Schlüssel und digitale Signaturen) enthalten können, ist es Netzwerkkomponenten wie Routern, Lastverteilern und Firewalls eventuell nicht möglich, DNSSEC-Abfragen und -Antworten korrekt zu verarbeiten. Kompatibilitätsprobleme können von der Hardware selbst oder deren Konfiguration durch den Benutzer verursacht werden.
Außerdem gibt es Namenserver-Software (inklusive älterer Versionen von BIND), die mit DNSSEC inkompatibel ist. Selbst wenn die Namenserver-Software mit DNSSEC kompatibel ist, kann die Größe und der Aufbau der DNSSEC-Pakete den Ressourcenverbrauch eines Servers erhöhen und die Leistung beeinträchtigen. Größere Pakete belasten beispielsweise den Prozessor, den Serverarbeitsspeicher und die Bandbreite für ISP-Betrieb.
Kompatibilitätsprobleme mit DNSSEC können Geschäftsprozesse stören, das Vertrauen der Benutzer beeinträchtigen und den Ruf einer Marke aufgrund von Problemen mit der Internetverbindung und anderen DNS-Kommunikationsausfällen in der Internetinfrastruktur, Computerumgebungen in Unternehmen oder kleinen Büros und Heimbüros aufs Spiel setzen.
A10 Networks, Bluecat Systems, Brocade Networks, Cisco Systems, Juniper Networks und andere Mitglieder der Internet-Community arbeiten mit Verisign zusammen, um die erfolgreiche Implementierung von DNSSEC zu gewährleisten. Diese Branchenführer haben die Interoperabilität ihrer Systeme im Interoperability Lab bewertet, um sicherzugehen, dass sie mit DNSSEC kompatibel sind.
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